Die Geschichte der SpVgg Deiningen

 

Der Verein, gegründet im Jahre 1948, schaut auf eine umfangreiche Geschichte zurück.

 

Die SpVgg Deiningen e. V. ist der Deininger Sportverein und wurde noch vor Kriegsende gegründet. Die Wurzeln bildete ein nach dem Krieg von Heimatvertriebenen, heimgekehrten Soldaten und Jugendlichen gegründeter Schachclub. Später kamen Tischtennis- und Fußballspieler dazu und man schloss sich zur Spielvereinigung Deiningen zusammen.

 

In den folgenden Jahren entwickelte sich der Verein kontinuierlich weiter und zählt nunmehr knapp 850 Mitglieder. Die Aktivitäten haben sich ausgeweitet, in sechs Sparten - Fußball, Ju-Jutsu, Tennis, Tischtennis, Turnen und Stockschießen - wird ein umfangreiches breitensportliches Spektrum angeboten.

Zahlen, Daten und Fakten

Rechtsform:

Vereinsfarben:

Vereinsabend:

Gründungsjahr:

Mitglieder:

Eingetragener Verein, Vereins-Reg.-Nr. 501 beim Amtsgereicht Nördlingen

Schwarz und rot

Freitag

1948

> 850


Ein kleiner Streifzug durch die Geschichte des Vereins

40er Jahre

50er Jahre

60er Jahre

70er Jahre

80er Jahre

Den Anstoß zur Gründung der SpVgg Deiningen gab der Schachklub, der im Jahr 1946 von Jugendlichen, heimgekehrten Soldaten und vor allem von Heimatvertriebenen ins Leben gerufen wurde. Dazu kam später eine Tischtennisabteilung, die anfangs im Gasthaus Rehklau ("Brui") spielte.

Das erste Verbandsspiel 1949: Deiningen - Marktoffingen 2:3. Für Deiningen spielten: Alfred Kreisbeck, Rudi Plescher, August Becker, Adam Brand, Josef Lorenz, Franz Jedlitschka, Franz Gamenik, Karl Gamenik, Franz Poppe, Josef Wolfinger, Willi Pernitzky, Max Eichmeier.

 

Die Gründung einer Jugendmannschaft 1953 und die Neuformierung der 1. Mannschaft brachte der SpVgg neuen Auftrieb und man erreichte 1955 die Vizemeisterschaft.
1960 konnte der neu angelegte Sportplatz an der Eger eingeweiht werden. Gleichzeitig wurde die erste Schülermannschaft gegründet.

Hintere Reihe von links: Betreuer Michael Strasser, Hans Schröppel, Walter Quirsfeld, Helmut Pisko, Karl Dollmann, Karlheinz Stippler, Paul Wiedemann, Wolfgang Jugl, Vordere Reihe von links: Leo Stöcker, Willi Bachmann, Erich Bäurle, Fritz König, Manfred Kreisbeck, Willi Ritsche.

 

Den ersten Meistertitel einer 1. Fußball-Mannschaft konnte das Team von 1962 unter dem Spielertrainer und späteren Ehrenvorstand Rudolf Wenninger erringen.

1. Reihe von links: F. Kolb, H. Wiedemann, F. Wiedemann, M. Jackwert, R. Wenninger, B. Stoller, H. Gruber.
2. Reihe von links: Abteilungsleiter H. Herrle, O. Mayer, M. Strasser, E. Pisko, A. Bühlmeier, W. Klopsch, W. Wiedemann, K. Greiner, R. Eger, Vorstand K. Schneider.

 

 

 

 

Nachdem im Dezember 1971 die Deininger Schulturnhalle fertig gestellt war, wurde im Frühjahr 1972 die Turnabteilung ins Leben gerufen. Hier begannen die Gebrüder Walter und Wolfgang Eichmeier Talente heranzuziehen. Vor allem auch durch die enge Zusammenarbeit mit der Volksschule Deiningen gelang dies hervorragend. Die ausgezeichnete Jugendförderung spiegelt sich auch in der Erfolgsbilanz im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" wieder.

Ab dem Jahr 1978 wurden neun Bundessiege in Serie beim Bundesfinale in Berlin erreicht. Ein bis heute noch nicht gebrochener Rekord. Nach dem Zusammenschluss zur KTV Ries stellten sich weitere Erfolge ein und es gelang im Jahr 1987 der Aufstieg mit der ersten Mannschaft in die zweite Bundesliga.
Dieser Liga gehört man nun bald 30 Jahren an.

 

Die Abteilung Ju-Jutsu der SpVgg Deiningen wurde im Jahr 1983 von Hans-Jörg Markl gegründet und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die sportlichen Highlights setzte bisher Michael Markl, der 1992 Deutscher Jugendmeister wurde und 1995 die Süddeutsche Meisterschaft der Herren gewann.